OUR C I V I L W E D D I N G

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Der 31. Mai 2019 war unser bisher schönster und wohl auch traurigster Tag in unserem bisherigen, gemeinsamen Leben. Aber ganz von vorn:

Ich muss zugeben, dass das Standesamt für uns zunächst nie so sehr von Bedeutung sein sollte. Vielmehr dachten wir beide immer, es sei der bürokratische Kram, den man eben tun muss. Diese Einstellung hat sich allerdings geändert, als wir uns dazu entschieden haben, dass zwischen unserer standesamtlichen Trauung und der großen Hochzeit ein Jahr liegen wird.

Am Tag vor der standesamtlichen Trauung holte ich bei meinem Freund Christian mein Brautkleid ab, welches er mir umgeändert und angepasst hatte. Die letzte Nacht vor der Hochzeit haben wir nicht gemeinsam verbracht, vielmehr wurde ich von meinen Mädels überrascht mit einer Pyjama Party, wir haben gemeinsam gegessen, den ein oder anderen Sekt gegen die Nervösität getrunken und alle Hochzeitsszenen von Gossip Girl geschaut. Übernachtet habe ich gemeinsam mit meiner Schwester (die ebenfalls meine Trauzeugin ist) bei meiner Trauzeugin.

Am Morgen haben wir uns gemeinsam fertig gemacht und meine Freundin Laura kam, wir haben ein paar Fotos gemacht und gemeinsam gefrühstückt; vielmehr haben die anderen gemeinsam gefrühstückt und ich nur meinen Kaffee getrunken, ich war viel zu nervös und konnte nichts essen. Dann wurde ich auch schon von meine Freund abgeholt und wir sind gemeinsam zum Standesamt gefahren.

Um 12 Uhr ging die Trauung unter freiem Himmel los. Mein Vater begleitete mich zum Altar, es war ein unfassbar emotionaler Moment für uns alle. Die Atmosphäre, das Wetter, die Zeremonie waren einfach nur perfekt, viel schöner wir es uns erträumt hatten. Und dann waren wir verheiratet, Mr. und Mrs. Kunz. Nach der Trauung gab es noch einen kleinen Umtrunk am Standesamt. Den restlichen Tag haben wir gemütlich im Garten seiner Eltern, meiner nun Schwiegereltern ausklingen lassen.

Gegen 19 Uhr (so glaube ich es zumindest, ich muss gestehen, dass ich durch den Schock jegliches Zeitgefühl verloren habe) kam dann die Nachricht, dass mein Opa friedlich eingeschlafen war. Ich habe es geahnt muss ich gestehen, da es ihm die Woche davor von Tag zu Tag schlechter ging und er immer schwächer wurde. Er hat lediglich gewartet bis ich verheiratet war bis er den Kampf aufgegeben hat. Auch zwei Wochen später kann ich es immer noch kaum glauben, dass er nicht mehr da ist, aber weiß, das braucht Zeit. Der Tag wird für immer ein ganz ganz besonderer sein.

Ich freue mich schon auf unsere „große“ Hochzeit nächstes Jahr. An unserem 6. Jahrestag haben wir uns das Ja-Wort gegeben und werden es an unserem 7. werden wir es wieder tun.

Vielen Dan an alle lieben Menschen für die zahlreichen und lieben Glückwünsche sowie Beileidsbekundungen. Ich habe wirklich unfassbar viele Nachrichten erhalten und mich über jede einzelne gefreut.

xoxo

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